125 Jahre, aber noch lange nicht alt!

125 Jahre, aber noch lange nicht alt! So präsentierte sich der Gesangverein Maisach am Samstag, den 21. Oktober in Maisach.

Mit einem besonderen Konzert feierte der Gesangverein Maisach sein 125-jähriges Bestehen. Bei diesem Jubiläumskonzert erwartete die Zuhörer ein wahrlich beeindruckendes musikalisches Aufgebot. Jubelnde Chorklänge, lyrische Instrumental- und Vokalstücke, mitreißende Rhythmen und orchestraler Sound: dies alles konnten die über 200 Zuhörer in der gut besetzten Mehrzweckhalle Maisach genießen.

Mit dem prächtigen „Gloria“ von Antonio Vivaldi und der „Gospel Mass“ von Robert Ray standen zwei sehr gegensätzliche Stücke auf dem Programm. Vor der Pause interpretierten die über 70 Sängerinnen und Sänger der verschiedenen Chöre des Gesangvereins – Gemischter Chor, der Jugendchor „Sound of Voices“ sowie die Fridolinspatzen –  sehr schwungvoll und überzeugend die herausfordernde Musik von Vivaldis wohl bekanntestem Sakralwerk. Unterstützung erhielten sie dabei vom arcis ensemble München, einem Projektorchester aus professionellen, jungen Musikern sowie den beiden herausragenden Solistinnen Sarah M. Newman und Clara Horbach. In den verschiedenen Sätzen der Barock-Kantate des venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi leuchteten die verschiedenen Facetten des „Gloria“ auf. Dirigent Christian Meister verstand es dabei, den Musikern zwischen 7 und 70 Jahren mal festlich-pompöse, schwungvoll-majestätisch und mal nachdenklich-melancholische Töne zu entlocken. Großer Applaus entließ Sänger und Instrumentalisten in die Pause.

Im zweiten Teil des Konzertes stieß zu den Streich- und Blasinstrumenten auch noch eine Rhythmus-Combo mit Schlagzeug und E-Bass hinzu, um allen Mitwirkenden und Zuhörern ordentlich einzuheizen. Mit berührendem Gesang, groovigen Beats und farbenprächtigem Instrumentalspiel erklang die fünfteilige „Gospel Mass“, in der der Gemischte Chor, aber auch die Nachwuchssänger der Fridolinspatzen und des Jugendchores „Sound of Voices“ brillieren konnten. Die einzelnen Stücke sind rhythmusbetont, spannungsgeladen und die Lebensfreude der afroamerikanischen Musik klingt durch.

Begeistere Zuhörer und fröhlich feiernde Sängerinnen und Sänger freuten sich über das rundum gelungene Konzert und wurden mit einer fetzigen Zugabe in den Abend entlassen.

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