Galakonzert zu Dritt in Maisach

Die Europahymne und „Music was my first love“ – mit diesen fulminanten Hymnen beschlossen der Maisacher Gesangverein und seine musikalischen Partner ein an Höhepunkten wahrlich nicht armes Freiluft-Konzert.

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Aus Anlass der Eröffnung des neuen Ortszentrums in Maisach schlossen sich Gesangverein, Blaskapelle und Akkordeonorchester Maisach einmal mehr zu einem außergewöhnlichen und prächtigen Klangkörper zusammen. Wie schon 2016 und 2006 zeigten die Ensembles mal allein, mal in Zweier-Kombinationen und schließlich zu Dritt, auf welch außergewöhnlich hohem Niveau sich alle drei Ensembles bewegen und mit welcher Energie und Freude die über 110 Musiker bei der Sache sind.

Dem großen Finale mit „Music“ waren bereits über zwei Stunden bunter musikalischer Reigen vorausgegangen. Bei kühlen Temperaturen waren die Zuhörerplätze dennoch voll besetzt. Das Publikum – sicher auch einige, die normalerweise nicht in ein Konzert der Musikvereine gehen würden – erlebte dem Eröffnungs-Klassiker „O Fortuna“ aus der Carmina Burana von Orff, diesmal allerdings in einer stimmigen Bearbeitung für Akkordeonorchester und Chor. Anschließend folgten A cappella-Werke (Parkplatzregen, Hab Sonne im Herzen), faszinierende Klangfarben des Akkordeonorchesters (New York Ouvertüre, Rhapsody in blue) und mitreißende Stücke der Blaskapelle (u. a. Lord Tullamore, Carmen-Suite).

Gemeinsam musizierten die Ensembles Filmhits (Gabriellas Sang), bekannte Popsongs (Bergwerk, 80er-Potburri) und spanische Klänge (Alcazar). Dank professioneller Tontechnik konnten die Zuhörer dabei immer in den vollen klanglichen Genuss der dargebotenen Musikstücke kommen, oft ein Manko von Freiluft-Konzerten. Dynamische Differenzierungen und leuchtende Klangfarben, transparente Artikulation und mitreißender Tuttiklang: All das konnten die engagierten Musikerinnen und Musiker auch dank ihrer inspirierenden Dirigenten (Heike Tolksdorf, Florian Lang, Franz Kellerer, Christian Meister) voll auf die Bühne und in Ohren und Herzen der Zuhörer bringen. Kleine Umbaupausen wurden von Moderatorin Angelika Nörr (BR) elegant überbrückt.

Begeisterter Applaus und wunderschöne Erinnerungen an ein berührendes Konzert bei Publikum und Mitwirkenden.

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